Schlagzeilen

Der zweite Wurf Bothriechis schlegelii 2018 kommt auf die Welt.

Wechselbilder

  • Naja kaouthia
  • nz05 deinagkistrodon acutus2
  • 090101232

  • h atra 20110729 007
  • Agkistrodon contortrix
  • Agkistrodon pictigaster
  • ahaetulla prasina13
  • Aspidelaps lubricus
  • Atheris squamigera
  • Atheris squamigera1
  • Atheris squamigera2
  • Atheris squamigera3
  • atheris squamigera10
  • Bitis arietans
  • Bitis nasicornis
  • Bitis nasicornis1
  • Bitis rhinoceros
  • Bitis rhinoceros1
  • bitis rhinoceros3
  • Bitis rhinoceros4
  • bitis rhinoceros24
  • bogertophis subocularis12
  • Boiga blandingii
  • Boiga blandingii1
  • Boiga dendrophila
  • boiga dendrophila dendrophila11
  • Bothriechis schlegelii
  • bothriechis schlegelii79
  • Bothriechis schlegelii 20121705 067
  • Bothrops alternatus
  • bothrops asper cr11
  • bothrops asper eq12
  • Bothrops venezuelensis
  • broghammerus timorensis5
  • calloselasma rhodostoma33
  • Cerastes cerastes
  • Cerastes cerastes1
  • Crotalus adamanteus
  • Crotalus adamanteus1
  • Crotalus basiliscus
  • crotalus basiliscus13
  • Crotalus enyo
  • Crotalus enyo w 20110614 002
  • crotalus lepidus klauberi4
  • Crotalus m nigricence
  • crotalus polystictus4
  • Crotalus simus
  • deinagkistrodon acutus32
  • deinagkistrodon acutus83
  • Dendroaspis angusticeps
  • dendroaspis jamesoni kaimosaeH
  • dendroaspis jamesoni kaimosaeP
  • Dendroaspis viridis
  • dendroaspis viridis9
  • Drymobius margaritiferus
  • drymobius margaritiferus17
  • hemachatus haemachatus5
  • h 1 atheris squamigera m 20122908 026
  • h ahaetulla prasina igp2509
  • h atheris squamigera igp2501
  • h atheris squamigera nz10 igp2506
  • h bitis nasicorni 20110612 007
  • h crotalus unicolor 201011127 116
  • h heloderma suspectum 20130405 016
  • h leiopython hoserae nz2010 20101003 005
  • h molossus patagonia arizona 20110721 010
  • h python regius
  • h samarensis 20121402 177
  • h toxycodryas baby 20111211 036
  • Leiopython hoserae
  • naja annulifera31
  • Naja annulifera bild 09 adult
  • naja atra formosa12
  • Naja haje legionis
  • Naja haje legionis1
  • naja haje legionis11
  • naja kaouthia28
  • naja kaouthia32
  • Naja kaouthia bild 01 albino
  • naja mossambica3
  • Naja naja
  • Naja naja1
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  • Naja nigricincta juvenil weib1
  • Naja nivea
  • naja nubiae29
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  • Naja pallida
  • Naja philippinensis
  • naja siamensis14
  • naja siamensis26
  • naja sputatrix4
  • Naja sumatrana
  • nivea gelege 20110620 006
  • oxyuranus s scutellatus32
  • oxyuranus s scutellatus40
  • pituophis guttatus20
  • Rhynchophis boulengeri
  • sanzinia madagascariensis16
  • sanzinia madagascariensis21
  • Thelotornis capensis
  • trimeresurus trigonocephalus1
  • trimeresurus trigonocephalus5
  • Zhaoermia mangshanensis

Rhynchophis boulengeri

Spitz- oder Langnasennatter (Mocquard 1897)

Vorkommen: Nordvietnam und Südchina. (Reptile- Database)

Die Elterntiere von unseren Nachzuchttieren kommen aus dem Norden Vietnams, Tam Dao, einem Hochland ca. 70 km nordwestlich von Hanoi.

Diese schlanke, ungiftige Natter kommt in einem hellen graubraun oder stahlblau mit schwarzen oder dunkelbraunen kleinen, unregelmässigen Flecken auf die Welt. Im Alter färben sie sich in ein kräftiges Grün um. Zum Teil schimmert schwischen den Schuppen weisse bis blaue Hautbereiche durch. An der Schnauze haben sie einen auffälligen, flexiblen Schnauzenvortsatz.

Die durchschnittliche Länge dieser Natter ist um die 120cm, kann jedoch in Ausnahmen auch bis 160cm sein.

Lebensraum

Rhynchophis boulengeri bewohnt den immergrünen subtropischen Regenwald bis 2000m ü. M. , zum Beispile vom Hochland Nordvietnams. Das Klima im Hochland von Nordvietrnam ist bis ca. 800 m.ü.M tropisch und darüber subtropisch. Vor allem in höheren Regionen wird es zum Teil sehr Kalt, wobei wir auch schon beim Wichtigsten Punkt in der Haltung von der Langnasennatter sind. Zu warme und trockene Temperaturen mögen sie nicht. Sie halten sich meist auf Sträucher und den unteren Regionen der Bäume auf.

Haltung und Zucht

Adulte Tiere sollten in einem grösseren, gut strukturiertem Regenwaldterrarium gehalten werden, mit genügend Pflanzen als Versteckmöglichkeiten. Ein grösseres Wasserbecken darf nicht fehlen. Ganz Wichtig ist auch mindestens ein feuchtes Versteck, eine art Schlupfhöhle mit Moos, Spagnummoos und feuchter Erde. Auch Vogelnistkästen werden gerne angenommen. Die Tagestemperaturen sollten zwischen 22 bis 24°C sein. Örtlich kann man mit einem Spot auf 30°C einen Sonnenplatz gestallten. Die Luftfeuchtigkeit sollte nach Möglichkeit immer zwischen 50 und 80% betragen. In der Nacht dürfen die Temperaturen ohne weiteres bis auf 18°C sinken. Im Winter kann man eine kühlere Phase von zwei Monaten bei 12 bis 15° C machen was danach zugleich auch eine Parung auslösen wir. Rhynchophis legt bis zu 16 Eier, die man bei ca. 27° C Inkubieren kann. Nach rund 60 Tagen schlüpfen die bis zu 25cm langen Babys.

Als Futter kann man Mäuse, Rattenbabys, Vögel und Echsen anbieten.

Nachzucht

Die Aufzucht bereitet manchmal etwas Schwierigkeiten. Wichtig ist, dass man die kleinen nicht zu warm hält und immer ein feuchtes, dunkles Versteck vorhanden ist. Leider fressen die meisten Babys nicht gleich nackte Mäuse und müssen oft gestopft werden. Man kann das mit Rinderherz machen oder Mäusebabys stopfen. Man kann aber auch einfach etwas Geduld haben und zuwarten und zwischendurch probieren, sie zum Fressen zu bewegen. Eine Methode die sehr gut ist, ist das Baby in eine kleine Dose die natürlich Luftlöcher hat, mit etwas feuchtem Moos und einem nacktes Mäusschen über Nacht lassen. Mit etwas Glück wird die Maus so gefressen. Wir hatten aber auch schon mit Echsen Erfolg. Ein kleiner Hausgecko in die Aufzuchtbox und über Nacht lassen. Selbst Tiere die noch keine Mäuse fressen nehmen Echsen. Auch das Umstellen auf Mäusen bereitet in der Regel keine Probleme. Mäuse werden später gerne genommen. Eine weitere Methode sind kleine lebende Fische ins Wasserbecken geben. Manche Tiere stürzen sich wie wild auf Fische. Gibt man lebende Fische so hat man auch weniger Probleme mit Mangelerscheinungen wie wenn man nur irgendwelche Fischfile's geben würde.

Beispiel von Stopfen bei Rhynchophis boulengeri
Hier