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Mittwoch, den 01. Oktober 2008 um 22:51 Uhr

Diamantpython  (Lacépède, 1804)


Die abgebildeten Tiere gehören Jenny Sennhauser und Roland Licini. Wir selber haben keine.

Dieser kräftige Python kann eine schwarze, dunkelblaue, dunkelolive oder grünliche Grundfärbung aufweisen, die übersät mit weissen, cremefarbigen oder gelben Flecken ist. Der Bauch ist gelblich mit einer dunklen Querbänderung.
Er hat einen kräftigen Greifschwanz, der eine gute Hilfe beim Klettern ist.

Sie besitzt 3 bis 4 Präokularia und 5 bis 6 Postokularia sowie 14 bis 19 Lorealschilde. 11 bis 14 Supralabialia wobei der 6. und 7. den unteren Augenrand berühren. Infralabialia sind zwischen 17 und 20 vorhanden wovon das 7. bis 13. Wärmesinnesgruben sind. 40 bis 65 glatte Schuppen umgeben die Körpermitte, 240 bis 310 Ventralia und 60 bis 90 geteilte Subkaudalia sind vorhanden.

Länge: bis 220cm selten mehr.

 

Lebensraum



Der Diamantpython lebt in Australien, in New South Wales und Ost-Viktoria.

Das Biotop wird je nach Jahreszeit gewechselt. Im Winter bevorzugen sie nach Norden ausgerichtete Felsformationen. An warmen Tagen kommen sie aus den Verstecken und nehmen ein Sonnenbad. Da sie in dieser Zeit weder fressen noch fortpflanzungsaktiv sind, wählen sie ein Boitop, das vor Feinden relativ sicher, und trotzdem vergleichsweise warm ist. Im Frühjahr streifen sie in bewaldeten Tälern umher, auf der Suche nach einem fortpflanzungsbereiten Partner/in.

Nach der Paarung bevorzugen die Weibchen offene Graslandschaften neben Bächen. Da finden sie genügend Material, um ein Nest zu bauen und die Eier abzulegen. Sie können sich dort sonnen, haben Wasser in der Nähe und Futter wie Vögel, Kleinsäuger und Echsen gibt es auch genug.

 

Haltung und Zucht



Der Diamant-Python erfordert sehr viel Aufwand um ihn Nachzuzüchten. Unter anderem sollte der Temperaturzyklus eingehalten werden. Es sollten auch mehrere Männchen für ein Weibchen vorhanden sein. Er braucht ein geräumiges Terrarium mit einer Ebene und Klettermöglichkeiten wie eine Felswand oder ähnliches. Sie klettern auch gerne auf Bäume. Ein grösseres Wasserbecken sollte nicht fehlen. Als Bodengrund verwende ich Torfersatz.

Das Klima im natürlichen Verbreitungsgebiet ist subtropisch bis gemässigt, wobei die Wintertemperaturen einen Nachttiefstwert von 7,2 bis 10° C und einen Tageshöchstwert von 18,3 bis 21,1° C aufweisen. Bei einer Umgebungstemperatur von 19° sind die Diamantpythons in der Lage, ihre Körpertemperatur durch sonnen bis auf 33° C aufzuheizen. Im Terrarium sollten die Temperaturen jedoch nicht unter 10° fallen. Vor allem die Männchen sollten eine kühlere Periode haben, damit sie lebensfähige Spermien produzieren können. Im Sommer können die Tagestemperaturen zwischen 28 und 36° C sein, die in der Nacht nur um wenige Grade sinken sollte. Wer Züchten möchte sollte Wissen, mit dem Diamantpython kann man ca. 5 Jahre lang Züchten, nachdem sie das geschlechtsreife Alter erreicht haben. Danach geht nichts mehr.

Für die Eiablage, die zwischen September und November ist, wird ein Nest gebaut. Die Eier werden vom Diamantpython auch ausgebrütet. Der Schlupf der Jungtiere ist von Januar bis Mai. In Australien zählen sie zu den Schlangen mit einem zweijährigen Reproduktionszyklus.
Die Kunstbrut wird bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 31 und 33° C durchgeführt. Die bis zu 50 Eier brauchen 57 bis 78 Tage im Inkubator, bis die Jungen schlüpfen. Die erste Nahrung besteht aus leicht behaarten jungen Mäusen.

 

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. April 2010 um 01:44 Uhr
 

Schlagzeilen

Ein weiterer Wurf von Atheris squamigera, vom roten Weibchen.
Bis jetzt sind es 8 Babys, ein gelbschwarzes ist dabei.

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