| Schlingnatter |
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Coronella austriaca (Laurenti, 1768) Schlingnatter Verbreitung: Aussehen: Die Schuppen sind glatt und glänzend. Der Kopf praktisch vom Hals nicht abgesetzt. Die Gesamtlänge ist meist unter 70cm. Die Grundfärbung ist von grau bis bräunlichen Tönen in unterschiedlichsten Abstufungen, die auch ins gelbliche, rötliche oder olivfarbene gehen können. Am Kopf befindet sich meist ein schmaler, dunkler Streifen, der vom Nasenloch über das Auge bis zum Mundwinkel geht, manchmal sogar bis in die Halsseite. Die Bauchseite ist unifarben grau in verschiedenen Farbnuancen. Die Augen sind verhältnismässig klein. Vor allem bei jüngeren Tieren kann man oft eine Zeichnung auf dem Kopf sehen, die aus einem braunen bis schwarzen Fleck von Herz- oder Hufeisenförmiger Form besteht, die beidseitig sich bis auf den Nacken erstrecken kann. Im Alter verblasst die Kopfzeichnung zunehmend. Auf dem Rücken verlaufen als Fortsetzung der dunklen Kopfzeichnung 2 dunkle Tüpfelreihen in zum Teil paralleler, aber auch alternierender Anordnung. An den Seiten kann sich eine zweite und sogar dritte, kleiner und undeutlicher getüpfelte Fleckenreihe hinziehen. Alle Zeichnungselemente sind im vorderen Körperteil am kräftigsten und verblassen gegen das Schwanzende hin. Ökologie: Die Schlingnatter gehört zu den xerothermophile bewohnenden Schlangen, das heisst, trockene, sonnenexponierte Standorte mit niedriger, Deckung bietender Vegetation werden bevorzugt. Obwohl sie eine gute Schwimmerin ist sind feuchte Biotope eher die Ausnahme. Halboffene und offene Hügellandschaften, Waldränder, lichte Mischwälder, felsige Hänge mit Gebüschvegetation wie auch alte Steinbrüche, Gemäuer und Weinberge werden bevorzugt als Lebensraum. Vorwiegend Tagaktiv findet man sie nur bei äusserst warmer Witterung bis in die Nacht hinein aktiv.
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