| Philodryas baroni |
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Langnasen- Strauchnatter (Berg, 1895) Länge bis 200cm LebensraumPhilodryas baroni kommt in Argentinien, Bolivien und Paraguay vor. Die Tagaktive Trugnatter ist vorwiegend ein Strauch- und Baumbewohner. Sie lebt in Galeriewäldern, in Wäldern, oft in Wassernähe, jedoch auch bei Felsenformationen und bis zu Savannen und der Umgebung von Salzseen. Sie ernährt sich von Säugetieren, Vögeln, Amphibien und Fischen. Wie Chrysopelea paradisi ist sie auch zu einem Gleitflug fähig, indem sie die Ventralschilde hufeisenförmig einzieht. Haltung und ZuchtDie immer sehr Aufmerksame, hungrige Schlange sollte ein geräumiges Dschungel-Terrarium haben mit starken Kletterästen, vielen Pflanzen und einem Bodengrund aus Erde, Torfersatz oder ähnliches. Ein Wasserbecken sollte nicht fehlen. Bei Tagestemperaturen zwischen 26 und 28°C die in der Nacht auf 22°C sinken können, fühlen sich die Tiere wohl. Im Winter, zwischen November und Februar kann man eine Winterruhe einhalten. Die Tagestemperaturen sind dann um die 18 bis 20°C die in der Nacht bis auf 15°C sinken können. Im Sommer durch kann man die Luftfeuchtigkeit kurzzeitig bis auf 90% anheben, die im Winter jedoch eher bei 40% sein soll. Die Paarungen sind im März bis April. NachzuchtenDie Eier können bei 27 bis 28°C Inkubiert werden. Zwischen 83 und 89 Tagen schlüpfen die bis über 20cm langen Babys. Nach der ersten Häutung die meist zwischen 8 bis 10 Tagen ist fressen die kleinen auch schon bald die ersten nackten Mäuse. Die Aufzucht erfolgt bei uns in Einzelhaltung in tropisch eingerichteten Glasterrarien. Die Luftfeuchtigkeit bei den Babys wird mit täglichem Sprühen von handwarmem Wasser relativ hoch gehalten. Wichtig ist jedoch immer zwischendurch ein abtrocken des Terrariums. Giftwirkung & SymptomeDas Gift von Philodryas baroni sollte man nicht unterschätzen. Neben einer lokalen Blutung kann es vor allem zu einer starken Anschwellung des gebissenen Körpergliedes kommen. Petechien, Blut-/ Fieberflecken wurden ebenfalls schon beobachtet. Ekchymosis, Hautblutungen entlang der Lymphbahnen sind ebenfalls möglich.
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