| Naja atra (China) |
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Chinesische Kobra (Cantor, 1842)
Länge: bis 150 cm
LebensraumDie Chinesische Kobra kommt im Norden von Laos, Norden von Vietnam, China (north-east to the mouth of the Yangtze River), Taiwan und Hainan vor. (W. Wüster) Sie lebt in Berg- und Hügelland wie auch in der Ebene. Sie bevorzugt Gebiete in Wassernähe. Sie sind tag- und nachtaktiv. Obwohl meist bodenbewohnend, klettert sie auch auf Büsche und Bäume, auf der Suche nach Vogelnester, um deren Eier zu verspeisen. Unsere Tiere liegen sehr oft in der Höhe und geniessen den Ausblick. Sie ernähren sich von Ratten, Mäusen, Kleinsäugern, Vögel und deren Eier, Schlangen, Echsen, Frösche, Kröten und Fische. Interessant sind auch die verschiedenen Färbungen die es bei Naja atra gibt. Unsere Chinatiere sind Schwarz mit einer feinen weissen Bänderung. Auch die Zeichnung ist weiss. Es gibt aber auch brau-rötliche oder Kupferne Exemplare wie unsere Formosaform und auch sehr hellgraue Exemplare die schwarze Elemente in der weissen Maske besitzen. Formosa ist übrigens einfach ein anderer, älterer Name für die Insel Taiwan. Haltung und ZuchtNaja atra braucht ein mittelgrosses Terrarium. Als Bodengrund verwenden wir Torfersatz. Was nicht fehlen sollte ist ein grösseres Wasserbecken, Versteckmöglichkeiten sowie auch Klettermöglichkeiten. Eine Kunststoffbox mit etwas feuchter Erde, Torfersatz oder ähnliches wird gerne vor der Häutung und auch zur Eiablage benutzt. Überhaupt ist es von Vorteil wenn man den Bodengrund etwas feuchter hält wenn die Tiere vor der Häutung sind. Die Temperaturen sind zwischen 25 und 30° C am Tage, und zwischen 18 und 25° C in der Nacht. Wie geben unseren Tieren eine Winterruhe von Dezember bis Februar bei ca. 20° C. Im Mai legt mir das Weibchen 6 bis 10 Eier in eine Box, die mit leicht feuchter Erde gefüllt ist. Die Eier habe ich in wenig feuchter Kokoserde bei einer Temperatur von 28° C im Brutkasten Inkubiert. Nach ca. 60 Tagen schlüpfen die Jungen. Da sich die jungen Kobras gegenseitig beissen und kannibalische Neigungen haben, ist eine Einzelhaltung unerlässlich. Das Weibchen baut eine art Nest indem sie die Eier in der Mitte des Behälters legt und von den Aussenwänden her die Erde in die Mitte schaufelt zu einem grossen Hügel. Am Schluss sieht man nur ein Hügel der bewacht wird, keine Eier mehr. Das Weibchen bleibt auch bei den Eiern und geht nicht mal nach draussen um zu Fressen. Gibt man jedoch eine Maus frisch getötet in die Box, so wird sie sofort angenommen. Wenn die Haltung der Jungtiere vor der Häutung zu trocken ist, häuten sie sich sehr schlecht. Auch bei den Adulten ist es von Vorteil, sie vor der Häutung etwas feuchter zu Halten. Die Jungen sind sehr gierige Fresser und gehen nach ihrer ersten Häutung ohne Probleme an nackte Mäuse. Sie sind sehr ungestüm und flink. Bei der kleinsten Störung stellen sie sich auf und spreizen ihren Schild. Wenn sie mal auf dem Haken sind, bleiben sie in der Regel auch darauf. Es braucht manchmal nur etwas Geduld, sie auf den Haken zu bringen. Die Adulten Tiere sind die Ruhe in Person und sehr Umgänglich. Sie machen keine Anstalt zu Flüchten, geschweige denn anzugreifen. Man kann sie auch sehr gut mit einem Haken heraus nehmen. NachzuchtenNachzuchten 2003 Da mein Männchen sehr gefrässig und daher rund einen drittel grösser ist als das Weibchen, habe ich ihn am 05.12.02 in die Winterruhe verfrachtet. Das Weibchen folgte am 25.12.03 in die Winterruhe. Bei 18- bis 20° C mussten sie bis am 03.03. (das Männchen) und 06.03.03 (das Weibchen) ausharren. Seit das Männchen mir im Sommer 2002 das Weibchen auffressen wollte, halte ich sie einzeln. Am 19.04.03 habe ich das Weibchen, nachdem ich beide 3 mal gefüttert habe, zum Männchen ins Terrarium gebracht. Nach 10 min. haben sie sich vorne an der Scheibe gepaart. Nach 2 Stunden habe ich das Weibchen wieder in ihr eigenes Terrarium getan. Zwischen dem 6.- und 7.06.03 hat sie die Eier in der Schlupfboxe abgelegt, die ich danach zwischen 29- und 31° C ausgebrütet habe. Der Schlupf der Jungen erfolgte zwischen dem 1.- und 2.08.03. Sie waren alle 12 Gramm schwer und ca. 32 cm. lang. Die erste Häutung war am 08. und 09.08.03. Ihre erste Mahlzeit bekamen sie am 14.08.03 und wurde von allen sogleich verdrückt. Im ersten Jahr wurde gierig alles gefressen. Mittlerweilen frisst nur noch ein Tier jedes Mal, zwei andere Tiere fressen auch mal zwischendurch nichts. Leider ist das Weibchen im Juni 2005 an einem bösartigen Tumor gestorben. Somit kann ich erst wieder Züchten, wenn die Jungen von 2003, da habe ich etwas behalten, soweit sind. Dieses Jahr, 2008 startet unser erster Versuch mit unseren Nachzuchten weiter zu Züchten. Nachzuchten 2010 Nachzuchten 2011 Giftwirkung und SymptomeGiftwirkung und Symptome, die bei einem Vollbiss eintreten können:
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