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Agkistrodon c. contortrix

Agkistrodon contortrix contortrix

Südlicher Kupferkopf (Linnaeus, 1766)

Agkistrodon contortrix contortrix besitzt einen flachen, dreieckigen Kopf der sich deutlich vom Hals absetzt. Das Auge hat eine senkrecht geschlitzte Pupille. Die Anzahl der Oberlippenschilde sind zwischen 7 und 9. Er besitzt zwei Lorealgruben zwischen den Augen und Nasenöffnungen. Der Körper ist seitlich ein wenig abgeflacht. Die gekielten Schuppen umgeben die Körpermitte in 23 Längsreihen. Agkistrodon contortrix hat 139 bis 156 Bauch- und 37 bis 51 Schwanzschilde. Der Afterschild ist ungeteilt.

Die silbrig- bis ockerfarbene Körperoberseite bedecken meist 14 bis 16 kupferrote Querbinden. Der Kopf ist prachtvoll kupferrot gefärbt. Seine Seiten sind heller und durch einen weissen Streifen von der Schnauzenspitze zum Mundwinkel abgegrenzt.
Agkistrodon c. contortrix hat eine fast weisse Grundfärbung und grosse dunkle kupferrote Querbinden.
Wir haben 5 Nachzucht- Tiere vom 26.07.03

Länge: 60 bis 90 cm, selten bis 130 cm.


Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet des Kupferkopfes erstreckt sich von Texas über Alabama im Süden und von Oklahoma über Kansas und Tennesse im Norden. Ihre bevorzugen bewaldete Hügel, sumpfige Wiesen, Auwälder und die lichten pine flat woods. Am Tage sieht man sie nur selten ausserhalb ihres Versteckes wie Baumrinden, Steinhaufen oder Erdhöhlen. Sie bevorzugen die Nacht für Ihre Aktivitäten. Besonders bei regnerischem Wetter.
Sie ernähren sich von allerlei Kleinsäuger, Vögel, Echsen, Schlangen, Kröten, Fröschen und Insekten.



Haltung und Zucht

Kupferköpfe sind ruhige und pflegeleichte Giftschlangen. Sie gewöhnt sich schnell an die Pflege im Terrarium und werden sehr neugierig.

Ein Behälter mittlerer Grösse genügt. Als Bodengrund eignet sich Waldhumus mit Sand, etwas Laub zur Dekoration, Korkrinden, einige Steine oder eine Schlupfbox als Versteckplätze sind Ideal. Ein Wasserbecken ist selbstverständlich. Unsere Tiere klettern gerne und liegen auch gerne in der Höhe.

Sie fühlen sich bei Tagestemperaturen von 20 bis 28° C und einer nächtlichen Abkühlung auf 18 bis 20° C wohl. Als Futter bietet man Mäuse, kleine Ratten oder Hühnerküken an. Ein bis zwei mal pro Woche mit lauwarmem Wasser das Terrarium besprühen. Die Nominatform hat bei zu trockener Haltung mehr Mühe, sich an einem Stück zu Häuten, gegenüber pictigaster.

Je nach Verbreitung überwintert der Kupferkopf 4 bis 6 Monate lang, zum teil gemeinsam mit Klapperschlangen und Wassermokassinottern.
Eine 2- bis 3-monatige Überwinterung bei ca. 10 bis 15° C sollte man einhalten.

Die Paarung findet meistens von Mitte April bis Mai statt. Die bis zu 17 Jungen, die im August oder September lebend geboren werden, sind 20 bis 25 cm lang. Sie häuten sich einige Tage nach der Geburt. Die Jungtiere fressen in der Regel von beginn an selbstständig leicht behaarte Mäuse. Kupferköpfe kann man gut in Gruppen Halten. In den ersten Jahren haben wir 5 Tiere zusammen in einem Becken gepflegt. Zum Füttern jedoch immer separat in Behältern ungesiedelt. Wenn man einen Kupferkopf ein wenig Stresst oder Ärgert so verbreitet er eine übelriechende Substanz aus den Analdrüsen. Selbst mit Waschen bringt man den Duft kaum weg.

Im 2007 werden wir unsere 5 Tiere nach Geschlechter Trennen, damit es nicht zu früh zu Nachwuchs kommt. Sind die Weibchen noch zu klein so kann es zu Legenot führen. Lieber noch ein bis zwei Jahre länger warten und dafür keine Komplikationen bekommen.


Giftwirkung und Symptome

Giftwirkung und Symptome, die bei einem Vollbiss eintreten können:

Autopharmakologische Gifteffekte

  • Übelkeit, Erbrechen
  • Lokale Gifteffekte:
  • Lokale Schmerzen, lokales Erythem, lokale Ekchymosis, lokales Ödem
  • Regionale Schwellung
  • Druckschmerzhafte regionale Lymphknoten


Erste Hilfe

  • Notarzt- Krankenwagen Anrufen und Ruhe bewahren
  • Eventuell mit Saugglocke Gift absaugen
  • Kompressionsbinde anlegen
  • Seitenlagerung durchführen


Antivenin

Wyeth Antivenin (Crotalidae)

Über die Wirksamkeit des Antivenin bei Kupferköpfe liegen keine Studien vor, weil keine Fälle bekannt sind, wo es wirklich nötig war. Bei zwei bekannten Fällen, die eine Antiveningabe hatten, geht man davon aus, dass es auch ohne Antivenin keine grösseren Komplikationen gegeben hätte.

 

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