| Hemachatus haemachatus |
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Ringhalskobra (LACêP_DE 1789)
Länge: 100 bis 150 cm LebensraumSie bewohnt Südostafrika und Südafrika von Zimbabwe bis zur Kapprovinz. Die Höhenverbreitung ist bis auf 3000 m ü. Meer. Meine Tiere sind von einem Freund aus Südafrika. Die Ringhalskobra ist Tag- und Nachtaktiv und lebt meist verborgen in Nagetierbauten und im steinigen Gelände und Grasgebieten. Oft findet man sie in feuchteren Bereichen. Sie ernährt sich von Kleinsäuger, Kröten, Echsen und Schlangen. Im Gegensatz zu den echten Kobras ist sie ovipar, Lebendgebärend. Das starke, vorwiegend Neurotoxische Gift kann sie auch wie eine Speikobra bis auf 3 Meter dem Gegner sehr zielgenau Richtung Kopf entgegenspeien. Wenn sie in die Enge getrieben wird und kein Fluchtweg mehr vorhanden ist, kann sie sich auch Tot stellen, indem sie sich auf den Rücken oder die Seite legt, und die Zunge heraushängen lässt. Wenn man dann zu nahe ist, kann sie sich blitzschnell kehren und zubeißen. Also immer vorsichtig sein. Haltung und ZuchtIch halte meine Hemachatus einzeln in mittelgrossen Terrarien. Der Bodengrund besteht aus einem Teil Torfersatz und einem Teil Sand. Eine Ablage in der Höhe zum Sonnenbaden, Korkrinden als Versteckmöglichkeiten und ein paar Steine zum klettern sollten vorhanden sein. Ich stelle meinen Tieren auch immer ein grösseres Wasserbecken zur Verfügung. Die Tagestemperaturen sollten zwischen 25 und 28° sein, wobei ich mit einem Spot die Ablagefläche in der Höhe bis auf 30° erwärme. In der Nacht können die Temperaturen zwischen 18 und 22° sein. Obwohl meine Tiere aus Südafrika sind, passe ich die Lebensweise unserem Klima an. Von Januar bis März bekommen sie eine Winterruhe, indem ich sie einzeln in Boxen zwischen 10 und 15° C in den Keller stelle. Schon bald nach der Winterruhe findet die Paarung statt. Die Jungtiere haben eine Juvenilfärbung wenn sie auf die Welt kommen. Sie Häuten sich innerhalb von 24 Stunden, nachdem sie auf die Welt gekommen sind. Leider fressen sie in der ersten Zeit vielfach nicht selbständig Mäuse. Wer nicht stopfen möchte, versucht es mit Fisch oder Kükenflügel. Die Jungtiere sollte man sowiso einzeln aufziehen, da zuweilen auch Kannibalismus vorkommen kann. Nachzuchten 2007 Ende Februar konnte ich 4 kleine Hemachatus-Babys entgegen nehmen, wovon eines leider im April gestorben ist. Es war das kleinste mit nur gerade mal 3,8 gramm Gewicht. Die anderen drei sind zwischen 5,6 und 7,4 gramm schwer und zwischen 14 und 16cm lang. Mittlerweilen haben alle gefressen. Einem Baby habe ich die maus ins Maul gelegt welche daraufhin selbständig gefressen wurde. Die anderen zwei haben von beginn weg selbständig gefressen. Die sind wirklich goldig süss. Giftwirkung und SymptomeGiftwirkung und Symptome, die bei einem Vollbiss eintreten können: Lokale Gifteffekte
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