| Crotalus ruber ruber |
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Crotalus ruber ruberRote Diamantklapperschlange (Cope, 1892)
Unsere Tiere sind Wildfänge aus Kalifornien. Genauer kommen sie aus Hemet, einem Gebiet in der Nähe zwischen Riverside und Palm Spring. Sie sind sehr schön ziegelrot mit weissen Diamanten, die ein Kettenmuster bilden. Die Bauchseite ist rotbraun und weisslich gefleckt. Eine undeutliche Linie verlauft beidseitig vom Auge zum Mundwinkel. Die Schwanzspitze ist schwarz- weiss geringelt. Länge: bis 150 cm selten mehr.
LebensraumCrotalus r. ruber bewohnt das südwestliche Kalifornien und das mittlere bis nördliche Baja California ( Mexiko ). Sie bewohnt vorwiegend sehr trockene Gebiete und kommt auch im Gebirge bis auf 1700 Meter über Meer vor. Man trifft sie an Berghängen, die dicht bewachsen sind mit Gestrüpp und Kakteen. Sie bewohnt in der Ebene die Wüste wie auch lichte Kiefer- Eichen Mischwälder. Die vorwiegend Tagaktive Schlange ernährt sich von Kleinsäugern wie Mäusen, Ratten, Kaninchen und Erdhörnchen und aber auch von Vögeln, die sie erwischt. Die Paarung erfolgt erst nach der Überwinterung und nach Kommentkämpfen zwischen den Männchen. Die bis zu 14 Jungen, die zwischen August und September auf die Welt kommen, häuten sich das erste mal so nach 10 bis 12 Tagen. Danach gehen sie meist ohne Probleme an beharrte Mäusebabys.
Haltung und ZuchtObwohl unsere Tiere Wildfänge sind, bin ich erstaunt, wie Ruhig sie im Umgang sind. Sie sind eher Neugierig und haben nie versucht, mich zu beissen. Nach einer Woche Einzelhaft haben sie frisch getötete Mäuse angenommen, die ich einfach neben ihnen auf den Boden gelegt habe. Crotalus ruber braucht ein grösseres Terrarium, dass auch eine gute Höhe hat. Der Bodengrund besteht aus Sand. Im hinteren Teil werden Steine aufeinander zu einem Berg geformt, mit felsigen Höhlen und Einbuchtungen, die als schattige Liegeplätze dienen. Korkrinden werden als Versteckmöglichkeiten angeboten. Bei mir gibt es auch immer ein grösseres Wasserbecken. Die Tagestemperaturen sind zwischen 24° in der Nacht und 28° am Tage. Mit einem Spot gibt es Örtlich Liegeplätze mit bis zu 32° C. Crotalus ruber bekommt eine Winterruhe von ende Dezember bis ende Februar bei Temperaturen von 12 bis 15° C. Leider habe ich keine Fallbeschreibungen gefunden. Ich gehe davon aus, dass das Gift ähnlich wie das der atrox, molossus oder mitchelli ist. Anscheinend ist es nicht sehr stark, jedoch trotzdem wegen der Menge der Abgabe durch einen Biss nicht zu unterschätzen. NachzuchtenDie ersten Nachzuchten vom 2006 Nach der beobachteten Paarung vom 18.04.2006 gab es am 28.08.2006 die ersten 5 Babys von einem der beiden Paare. Nach der ersten Häutung die zwischen dem 05. und 07.09.2006 war, haben alle kleine Springermäuse gefressen. Leider habe ich vergessen sie zu Wägen und Messen. Doch das wird nächstes Jahr nachgeholt. Die kleinen kommen jedoch schon mit einer stattlichen grösse auf die Welt. Am 28.09.2006, also einen Monat später hat uns das zweite Weibchen 5 Junge geboren. Die Geschlechterverteilung beim ersten Wurf war 2,3 und beim zweiten Wurf 4,1. Die weitere Aufzucht erfolg in Boxen. Als Bodengrund verwenden wir Sand, eine Korkrinde und ein Wasserbecken vervollständigen die Einrichtung. Die kleinen wachsen extrem gut heran. Giftwirkung und SymptomeGiftwirkung und Symptome, die bei einem Vollbiss eintreten können: Autopharmakologische Gifteffekte
Lokale Gifteffekte
Antivenin
Wirkung des Antivenin Bezüglich der Entwicklung von Nekrosen hat die Gabe von Antivenin praktisch keine Wirkung. Wirkung zeigt es jedoch für hämostatische Gifteffekte. Blutungen werden gestoppt.
(Notfall- Handbuch Gifttiere, Th. Junghanss + M. Bodio 1996 )
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