| Brachypelma albopilosum |
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Kraushaar-Vogelspinne (Valerio, 1980)
Die Brachypelma albopilosum gehört zu den friedlichsten Vogelspinnen überhaupt. Sie sind recht aktiv und lassen sich eigentlich den ganzen Tag schön beobachten. 6-7cm Körperlänge
HaltungHaltung Diese Vogelspinnenart benötigt ein Terrarium mit recht grosser Grundfläche. Wie die meisten Vogelspinnen reagieren sie sehr empfindlich auf schlechte Belüftung, daher fallen die handelsüblichen „Spinnenwürfel“ von vornherein weg. Am besten sind Terrarien mit einer Lüftungsfläche im unteren Frontbereich und eine grosse Lüftungsfläche im Deckel. Echte Pflanzen sorgen für die richtige Luftfeuchtigkeit. Ein Wasserbecken darf dabei nicht fehlen. Die Temperaturen im Terrarium liegen bei 22° unter ihrer Rinde und 28° in der Höhe unter der Lampe. Das gesamte Terrarium wird genutzt auch die Höhe zum klettern. Ein grosses Thema ist immer wieder die Luftfeuchtigkeit. In der Literatur ist eine Luftfeuchtigkeit von 85% angegeben. Beim Versuch diese Luftfeuchtigkeit im Terrarium herzustellen entsteht Staunässe und gegen diese sind alle Vogelspinnen äusserst empfindlich. Die meisten Tiere sterben an Verpilzungen und Insektenbefall den die Staunässe zwangsläufig zur Folge hat. Um dies zu Vermeiden halte ich meine Vogelspinnen eher trocken und habe selbst bei einer Luftfeuchtigkeit von 50% keine Ausfälle zu verzeichnen. Trotzdem darf die Menge an Trinkwasser die man gibt nicht zu wenig sein. Durch echte Pflanzen ist dem schnell abgeholfen. Die Pflanzen einfach alle 2-3 Tage mit einem handelsüblichen Pumpzerstäuber kurz einsprühen. Das wichtigste ist die unmittelbare Wasserversorgung nach der Häutung. Bei der Häutung verlieren Vogelspinnen extrem viel Wasser das spätestens einen oder zwei Tage nach der Häutung ausgeglichen werden muss. Ansonsten kann es passieren, dass man seine Vogelspinnen mit unter dem Bauch gezogenen Beinen vorfindet.
FütterungFütterung Wichtig ist das man vor allem juvenile Vogelspinnen nicht überfüttert. Es reicht vollkommen wenn der Hinterleib ein wenig dicker als der Vorderleib ist. Das Futtertier sollte dabei nicht grösser als die Spinne selbst sein. Aber auch nicht viel kleiner. Ich verfüttere vorwiegend Argentinische Schaben aus der eigenen Zucht. Ab einer gewissen Grösse bekommen meine Vogelspinnen auch von Zeit zu Zeit ein nacktes Mäusschen. Nach der Gabe einer Nacktmaus lege ich allerdings eine etwas grössere Futterpause ein. Seid ich von Zeit zu Zeit auch Nacktmäuse verfüttere konnte ich feststellen, dass die Vogelspinnen ein seidigeres und farbenprächtigeres Aussehen angenommen haben als vorher wo ich lediglich Heimchen und Grillen verfütterte. |