| Aspidelaps l. lubricus |
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Südafrikanische Korallenschlange (Laurenti, 1798)
Länge: 60 bis 80 cm
LebensweiseSie bewohnt den westlichen und zentralen Teil der Kapprovinz und den südlichen Oranje- Freistaat. Die Nachtaktiv lebende Schlange gräbt sich gerne im lockeren sandigen oder erdigen Boden ein. Sie lebt gerne Versteckt und kommt meist nur zum fressen aus ihrem Versteck. Sie ist häufig in felsigem Gebiet anzutreffen, bewohnt jedoch vielseitige Lebensräume. Ihre Nahrung besteht aus Eidechsen, kleinen Säugern und Schlangen. Bei Störung richtet sie sich wie eine Kobra auf und spreizt ihren Hals. Das vorwiegend Neurotoxische Gift ist nicht so stark, sollte jedoch trotzdem nicht unterschätzt werden. Sie besitzt relativ kurze Zähne und hat auch nicht einen immens grossen Speichervorrat für ihr Gift. Haltung und ZuchtEin mittelgrosses Terrarium mit einem Teil Sand und einem Teil Torfersatz gemischt als Bodengrund sind Ideal für das Graben und Höhlen erstellen. Ein paar Steine, Korkrinden und eine Ablage in der Höhe unter einem Spot reichen als Einrichtung. Ein kleines Wasserbecken sollte auch vorhanden sein, jedoch muss es dringend entfernt werden vor der Eiablage. Auf der Ablagefläche unter dem Spot ist es bis 34° C, wobei es ansonsten zwischen 26- und 30° C ist. In der Nacht geht die Temperatur bis auf 20° oder 18° C runter. Man kann ein kleiner Teil des Terrariums etwas feuchter halten, oder während der Häutungsfase vermehrt etwas Wasser spritzen.
Am 30.05.07 hat unser Weibchen 7 schöne befruchtete Eier in der Schlupfbox abgelegt. Die Eier waren zwischen 6,2 und 6,7 gramm schwer, zwischen 3 und 3,4 cm lang und zwischen 1,6 und 1,8 cm dick. Am 31.07.07, genau nach 62 Tage sind die ersten beiden Babys geschlüpft. Am 01.08.07 schlüpften die nächsten drei und am 02.08.07 die letzten beiden Jungen. Alle Babys wurden einzeln in Plastikbehälter mit einem Sand/Torfgemisch gehalten. Am 20.08. haben die ersten 4 jungen selbständig eine frischgeborene Maus gefressen. Bis zum 30.08.07 haben auch die restlichen Babys selbständig gefressen. Wir mussten nicht ein Jungtier stopfen, alle haben von beginn weg Mäuse gefressen, ganz kleine, fast winzige frischgeborene. Die Geschlechtsverteilung war 4.3 Giftwirkung und SymptomeGiftwirkung und Symptome, die bei einem Vollbiss eintreten können: Neurologische Gifteffekte
Erste Hilfe
Sehr wichtig ist die Kompressionsbinde, da neurologische Gifteffekte innerhalb kürzester Zeit eintreten und zur Ateminsuffizienz führen können Antivenin
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